Gemeinde Bodenkirchen
Gemeinde Bodenkirchen
Mitarbeiter 50
Branche Bergbau / Land- und Forstwirtschaft / Holz
Web https://www.bodenkirchen.de/
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Gemeinde Bodenkirchen als Arbeitgeber

Ebenhauser Str. 1, 84155 Bodenkirchen

Die Gemeinde Bodenkirchen erstreckt sich etwa 15 Kilometer der Bina entlang, von Geratsfurt im Nordosten bis Rafolding im Südwesten und von Hainzing bis Sippenbach/Einsiedlhof in Ostausdehnung.


Der Urname des Flüsschens Bina „Punna, Punaha, Punnach, Pinnach", die bei Schlott/Kamhub in der Gemeinde Wurmsham entspringt und nach 30 Kilometer bei Unterdietfurt (Trauperting) in die Rott mündet, ist von keltischem Ursprung und wird als Bach [aha = Wasser] in einem Grenzgebiet gedeutet. Die Vermutungen einer Römerstraße über Treidlkofen und Binabiburg erhärtet sich. Die Bina liegt heute im Grenzbereich der Regierungsbezirke Nieder- und Oberbayern. 


Früher waren die Grenzbereiche durch Machtansprüche und Erbstreitigkeiten bei Kaiser, König und Herzog ein Fixpunkt ihrer Auseinandersetzungen und es ging darum dieses Grenzgebiet gegenüber der Kirche zu verteidigen, war die Bina doch auch im Grenzbereich der Bistümer Salzburg, Freising und Regensburg. 


Von den Herrschaften wurde versucht, entlang der Bina viele Ansiedelungen [sog. Bürgställe] mit befestigten Häusern und Türme; später auch Sitze und Hofmarken zu errichten. Der Salzhandel spielte in früher Zeit eine große Rolle. Sehr früh erscheinen schon die Dienstmänner des Stiftes Berchtesgaden an der Bina. 


Die Edlen Herren von Haarbach stellten schon 1270 Ansprüche auf die Kirchen Treidlkofen und Frauenhaselbach; der Bischof von Regensburg, aber auf die Pfarrei Aich, in der Mutterpfarrei Binabiburg. Nach der herzoglichen Landesteilung von Nieder- und Oberbayern im Jahre 1255 und der Zeit der Reichen Herzöge von Landshut (1393 - 1503) wurden viele Straßen neu angelegt, da die Herzöge in Landshut residierten, aber ihre Familien sich auf der Burg in Burghausen befanden. 


Der kürzeste Verbindungsweg Landshut-Burghausen, führte genau durch unsere Gemeindegebiet. Die herrschaftliche Entwicklung an der Bina änderte sich erheblich durch die „Ottonische Handfeste" des 15. Juni 1311. Der Kirche und dem Adel wurde es gestattet, Sitze und Hofmarken mit einer „niederen Gerichtsbarkeit" zu bilden. 


Auch an der Bina ließ sich der niedere Adel nieder. In der Gemeinde Bodenkirchen entstanden Sitze und Hofmarken in: Geratsfurt, Rothenwörth, Samberg, Binabiburg mit einem Sitz und einer Hofmark, Psallersöd, Niederaich, Neuenaich, Hilling, Langquart, Bonbruck und Haunzenbergersöll. In Bodenkirchen konnte keine Hofmark entstehen, da es seit jeher mit ihren Gütern zum Stift Berchtesgaden, als Herrschaftsträger gehörte.

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